Konzept der KiTa

„Waldwichtel“

(Stand: 06.2020)

KiTa Waldwichtel

Verein Hilfe zur Erziehung e.V.

Kastanienallee 217

17358 Torgelow



Ein Ort des gesunden Aufwachsens

Ein Ort der Bildung von Anfang an

Ein Ort der Bewegung

Ein Ort der Musik

Ein Ort der Begegnung und der Nachbarschaft

Ein Ort der nachhaltigen Lebensweise

Ein Ort für Mütter und Väter

Ein Ort, an dem jedes Kind individuell wahrgenommen wird

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis.......................................................................................................................... 2

Eine neue Kindertageseinrichtung ist entstanden...................................................................... 3

1.Gesetzliche Grundlagen.......................................................................................................... 4

  1. Wie wir unsere Aufgabe sehen............................................................................................... 4
  2. Inklusion.................................................................................................................................. 4
  3. Das Team................................................................................................................................ 5
  4. Wie wir arbeiten...................................................................................................................... 6

5.1 Kneipp............................................................................................................................... 6

5.2 Haus der kleinen Forscher................................................................................................ 7

  1. Die Räume.............................................................................................................................. 7

6.1. Der Garten / Spielplatz.................................................................................................... 8

6.2. Die Umgebung................................................................................................................. 8

  1. Schwerpunkte der Einrichtung............................................................................................... 8

7.1. Die Kinder im Zentrum..................................................................................................... 8

7.2. Die Rechte der Kinder..................................................................................................... 8

7.4. Ziele.................................................................................................................................. 9

7.5. Die Aufgaben der Erzieherinnen.................................................................................... 10

  1. Mittel und Methoden pädagogischen Handelns................................................................... 11

8.1. Das Spiel........................................................................................................................ 12

8.1.1. Personale Kompetenz............................................................................................. 12

8.1.2. Sozialkompetenz..................................................................................................... 12

8.1.3. Lernmethodische Kompetenz................................................................................. 13

  1. Die Abläufe in der Kita.......................................................................................................... 13

9.1. Ein Tag im Krippenbereich............................................................................................. 13

9.2. Die Eingewöhnung......................................................................................................... 13

9.3. Ein Tag im Elementarbereich......................................................................................... 14

  1. Kooperationen/ Projekte..................................................................................................... 14
  2. Einbindung der Eltern / Elternbeirat.................................................................................... 14
  3. Qualitätssicherung und Fachberatung............................................................................... 15
  4. Beobachtung und Dokumentation...................................................................................... 16
  5. Familienergänzende Einrichtung/ Krabbelgruppe............................................................... 16
  6. Zahnpflege.......................................................................................................................... 16
  7. Vereinbarung zwischen Schule und Kita............................................................................ 17
  8. Kindeswohlgefährdung....................................................................................................... 17

Eine neue Kindertageseinrichtung ist entstanden

Der Verein „Hilfe zur Erziehung e. V.“ hat ein altes Haus, welches einmal eine Grundschule war, in Torgelow, im Ortsteil Drögeheide, umgebaut. Die neue Einrichtung befindet sich in einem ruhigen Wohngebiet in direkter Nähe eines großen Waldgebietes. Die Einrichtung hat seit dem 01.09.2014 geöffnet. Wir haben eine Krippengruppe mit 15 Kindern sowie eine Elementargruppe mit 16 Kindern. Die Plätze in der Krippe sind nach Alter gestaffelt. So können vom 6. Lebensmonat bis zum zweiten Jahr, 10 Kinder betreut werden und vom zweiten Lebensjahr bis zum dritten Lebensjahr 5 Kinder. Der Elementarbereich ist nicht gestaffelt. Die Kita ist von Montag bis Freitag von 6.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Sollte sich herausstellen das Eltern eine länge Öffnungszeit am Tag benötigten, kann das individuell berücksichtigt werden.

Große, bis zum Boden reichende Fenster sollen Transparenz für die Kinder schaffen und ihnen eine warme und helle Atmosphäre in vielen Bereichen bieten. Durch geöffnete Räume und teamübergreifende Arbeit lernen die Kinder, selbstständig und selbstbewusst die Einrichtung für sich zu nutzen.

Im Erdgeschoss rechts neben dem Eingangsbereich befindet sich der Krippenbereich und gegenüber der Küche der Elementarbereich. Die Kinder sind festen Gruppen und Bezugserziehern/ -erzieherinnen zugeordnet. Jedoch lautet unser pädagogisches Konzept „halboffene Arbeit“, d.h. alle Kinder können sich zwischen den Spiel- und Kreativräumen frei bewegen.

Zudem arbeiten wir nach dem Situationsansatz. Dieser ist ein Bildungskonzept für den Elementarbereich, das die jeweiligen aktuellen Bedingungen einer Einrichtung berücksichtigt und entscheidend in den Alltag einbezieht, wie z. B. die persönliche Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien, Bedürfnisse von Kindern und Eltern, die soziale Situation im Einzugsgebiet, Wertorientierung des Trägers sowie räumliche Gegebenheiten der Einrichtung. Das Menschenbild des Situationsansatzes geht davon aus, dass Kinder in der Lage sind, ihre Entwicklung aktiv zu steuern. Sie haben von Anfang an Kompetenzen, um ihre Umwelt altersgemäß zu beeinflussen und zu gestalten.

Die Hauptziele sind Autonomie, Solidarität und Kompetenz. Unter Autonomie wird im Situationsansatz verstanden, die Selbstbestimmung und die Eigenständigkeit des Kindes zu fördern. Hierzu gehört auch die Partizipation, also die Beteilung und Mitbestimmung. So lernen die Kinder immer besser ihre Stärken und Fähigkeiten kennen und einschätzen.

Das Kindergarten- und Krippenteam freut sich darauf, die Kinder willkommen zu heißen und ihnen eine heimische und beschützende Atmosphäre mit altersentsprechender feinfühliger Pädagogik zu bieten. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die behutsame und individuelle Eingewöhnungszeit der Kinder, welche sich ausschließlich nach den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Entwicklungsprozesse nehmen wir durch gezielte Beobachtungen wahr. Durch eine anregende, altersgerechte Umgebung (eine attraktive Raumgestaltung, Auswahl an gutem Spiel- und Beschäftigungsmaterial) unterstützen wir die Kinder in deren Entwicklung. Hierbei bestimmt das Kind eigenständig sein Tempo.


Ebenso wünschen wir uns eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohle der uns anvertrauten Kinder.

Das Betreuungsangebot richtet sich an Kinder ab einem halben Jahr bis zum Übertritt in die Schule (ab 6 Jahren).

 

1.Gesetzliche Grundlagen

Der Kindergarten richtet sich nach den Anforderungen des neuen KiföG Mecklenburg- Vorpommern von 01/2020. Die Kindertageseinrichtung möchte Kindern in einer wertschätzenden Offenheit Orientierung geben.

 

2. Wie wir unsere Aufgabe sehen

Können Sie sich noch daran erinnern, wie Sie das erste Mal im Meer gebadet haben? Den Kopf unter Wasser, mit geöffneten Augen, den Blick umherschweifend? Was war das für ein Gefühl?

Bestimmt haben Sie sich unsicher gefühlt. Das liegt zum einen am fremden Element, zum anderen an der Größe und Weite des Meeres. Hier gibt es nichts, was Sicherheit bietet: keinen Rand, keine Grenzen, nichts zum Festhalten.

So ungefähr fühlen sich Kinder, wenn sie in eine neue Umgebung kommen. Sie erfahren eine völlig neue Welt, in der sie sich zurechtfinden müssen.

Machen Sie nun einen gedanklichen Sprung vom Meer ins Schwimmbad: Hier fühlen Sie sich bestimmt wohler. Zwar befinden Sie sich noch immer in einem fremden Element, aber es ist begrenzt durch die Beckenränder. Das vermittelt Sicherheit.

Und hierin besteht unsere Aufgabe als Pädagogen und Eltern: Wir müssen den Kindern Sicherheit bieten. Oder bildlich gesprochen: Wir sind ihre „Beckenränder“. Die Ränder formen sich durch Lob und Anerkennung, durch Grenzen und Regeln und durch Geborgenheit und Liebe.

Wir wollen den Kindern diese Sicherheit bieten, damit sie sich zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen entwickeln. Damit sie die Welt entdecken können. Wir wollen sie darin bestärken, Neues auszuprobieren und ihnen helfen, die Regeln und Grenzen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu entdecken.

Jedes Kind hat andere Bedürfnisse und braucht für seine Entwicklung mal mehr, mal weniger von dem einen oder anderen. Und genau hier liegt der interessante Teil unserer Aufgabe.


Wir sind uns bewusst, dass die Entwicklungen in einer Kita niemals komplett abgeschlossen sind – Bildungspolitik sowie neueste Erkenntnisse in der Pädagogik und Wissenschaft regen immer wieder zu neuen Überlegungen an.

Auch unsere Kita „Waldwichtel“ versteht sich als eine Institution, die sich ständigen Veränderungen anpassen muss und will.

 

 


3. Inklusion

Integrative Kitas gibt es bereits sehr viele. Im Rahmen der Betriebserlaubnis gemäß §45 SGB VIII arbeiten wir seit dem 01.März 2015 mit der Einzelintegration. Für diese Förderung haben wir Fachkräfte, die eine heilpädagogische Ausbildung absolviert haben.

Inklusion geht jedoch noch einen Schritt weiter. Inklusion bedeutet für uns, dass alle Kinder ein Recht auf Förderung haben – ganz gleich, ob sie eine Behinderung bzw. Beeinträchtigung haben oder nicht. Der Unterschied ist also, dass alle Kinder mit oder ohne Migrationshintergrund, mit oder ohne Sprachschwierigkeiten, mit oder ohne Entwicklungsauffälligkeiten und auch Jungen und Mädchen gleichermaßen so betreut und gebildet werden sollen, wie es ihrer Entwicklung entspricht. Dieses wird in unseren gemischten Gruppen organisiert. Das Erste, was unseren inklusiven Gedanken ausmacht, ist:

Wir nehmen alle Kinder (nach Kapazität) auf, achten auf jedes Kind individuell und organisieren entsprechend vielseitiger Angebote und Förderungen. Nicht das Kind soll mit der Zeit an die Kita angepasst werden, sondern unsere Kita passt sich an jedes Kind an.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der pädagogischen und therapeutischen Fachkräfte und die enge Kooperation mit den Eltern sind für uns eine wichtige Grundlage. Durch gemeinsames Spielen und Lernen erleben und erfahren die Kinder die Individualität jedes Einzelnen. Die Kinder lernen Stärken, Schwächen, Fähigkeiten und Einschränkungen kennen – mit diesen umzugehen und ein soziales Miteinander aufzubauen.

Ausgehend von der jeweiligen Lebenssituation des Kindes wollen wir diese zur größtmöglichen Selbstständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Eigenaktivität verhelfen. Oberstes Ziel unserer Arbeit ist die Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der pädagogischen und therapeutischen Fachkräfte und die enge Kooperation mit den Eltern sind für uns eine wichtige Grundlage. .
Die Betreuung eines integrativen Kindes in unserer Einrichtung sehen wir als eine Bereicherung unserer pädagogischen Arbeit. In der Gemeinschaft haben alle Kinder die Möglichkeit, unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln. Durch gemeinsames Spielen und Lernen erleben und erfahren die Kinder die Individualität jedes Einzelnen. Sie lernen Stärken, Schwächen, Fähigkeiten und Einschränkungen kennen – mit diesen umzugehen und ein soziales Miteinander aufzubauen.

 

4. Das Team

Unser Team besteht aus drei staatlich anerkanntem Erzieher/ -innen. Diese teilen sich die Arbeit im Krippen und im Elementarbereich. Derzeit befindet sich eine Fachkraft in der dualen Ausbildung. Zusätzliche Ausbildungen bestehen im Bereich der Heilerziehung, Sprachförderung und Erlebnispädagogik. Der Leiter der Einrichtung hat eine Zertifizierung zur Kita- Leitung.

5. Wie wir arbeiten

Wir begleiten und fördern die Kinder in der Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Das Erlangen von größtmöglicher Selbstständigkeit der Kinder gehört zu den wichtigsten Aufgaben. Zudem ist es unser Anliegen, verlässliche Beziehungen und Freundschaften zwischen den Kindern zu stärken und ihnen Regeln für das Zusammenleben in einer Kindergemeinschaft zu vermitteln.

Unsere Mitarbeiter/innen begleiten dabei die Kinder in ihrem Alltag und sind in einem vertrauensvollen Miteinander verlässliche Bezugspersonen, denen die Kinder ihre Ängste und Sorgen anvertrauen können. Sie fungieren als Ansprechpartner bei Konflikten, um gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten. Zudem geben sie den Kindern Impulse, Neues auszuprobieren und zu entdecken.

Alle unsere Mitarbeiter/innen verstehen sich als Vorbilder und versuchen täglich, dieser Rolle und diesem Anspruch gerecht zu werden.

Unser Leitbild ist eine liebevolle, konsequente Erziehung, die bei uns gelebt und praktiziert wird.

In Elterngesprächen, aber auch auf Themen- und Klönnachmittagen geben wir gern Auskunft über unsere Grundsätze.


Ein fester Bestandteil einer Kita-Woche ist der Beobachtungstag. Alle Kinder in allen Bereichen werden regelmäßig gemäß pädagogischen Gesichtspunkten beobachtet und das Erfasste schriftlich dokumentiert. Den Eltern werden ein- bis zweimal im Jahr Elternsprechtage angeboten.


In der Arbeit mit den Kindern orientieren wir uns an folgenden Bereichen:

  • Körper, Bewegung, Gesundheit
  • soziale und kulturelle Umwelt
  • Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien
  • bildnerisches Gestalten
  • Musik
  • mathematische, naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen


Jedes Kind hat bei uns die Möglichkeit, alle sieben Bereiche zu durchlaufen. Bei der Raumgestaltung und Schwerpunktsetzung unserer Arbeit mit Kindern steht die Förderung der Bewegungsfreude (bevorzugt in der Natur), Wahrnehmung und Kreativität im Vordergrund.

5.1 Kneipp

Bei herkömmlicher Vorbeugung steht das Verhindern von Krankheiten im Vordergrund. Unsere Arbeit hingegen orientiert sich am gesunden Menschen. Die Kinder lernen auf Dauer verantwortlich mit ihrer Gesundheit umzugehen. Ja sagen zu sich selbst, zum anderen und zur Natur. Körper, Geist und Seele sind eins und bilden zusammen das Fundament der gesundheitlichen Entwicklung. Sebastian Kneipp berücksichtigte das in seiner Lehre vom naturgemäßen Leben und Heilen. Sein Verfahren gründet auf den Wirkkräften der Natur. Natürliche Reize wie Sonne und Luft, Wärme und Kälte spielen dabei ebenso eine Rolle wie der Wechsel von Bewegung und Ruhe. Kneipps Lehre basiert auf fünf Elementen, die zusammengehören, sich überschneiden und ein umfassendes Gesamtgefüge bilden.

Die Träger und das Team der Einrichtungen sind sich ihrer Verantwortung zur ganzheitlichen Förderung der Persönlichkeit des Kindes bewusst. Da Gesundheitsförderung im gesamten Alltag passieren soll und nicht nur zwischen 8 und 17 Uhr, werden die Eltern einbezogen. Die Kinder sind nach Erfahrung der Mitarbeiter/-innen seltener krank bzw. erholen sich schneller als ihre Altersgenossen[1].

5.2 Haus der kleinen Forscher

Die Mädchen und Jungen sind von Beginn an neugierig, konzentriert und mit Vorerfahrungen auf der Suche nach Bedeutungen, Zusammenhängen und Ideen, wie die Welt funktioniert. Sie lernen zunächst unbewusst, in der Bewegung und im Spiel und nicht getrennt nach Disziplin. Im Selbstlernprozess besonders der jüngeren Kinder kann beispielsweise das Erlernen von Sprache und Bewegung nicht getrennt werden von den Naturerfahrungen oder der Kreativität. Erst später entstehen das Verbalisieren und bewusste Lernen. So werden naturwissenschaftliche, mathematische und technische Themen in den Alltag der Kinder integriert.[2]

Im Jahr 2018 haben wir erfolgreich die Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher erhalten“ und bewegen uns täglich, im pädagogischen Ansatz der Stiftung.
Im Elementarraum ist ein zusätzlicher Arbeitsplatz geschaffen worden, um die Neugier und aufkommenden Fragen zu erklären und zu beweisen.

6. Die Räume

Unser Kindergarten „Waldwichtel“ ist eine Begegnungsstätte für Kinder und Familien, ein Lebens- und Erfahrungsraum, der Kindern die Möglichkeit bietet mit vielen anderen Kindern zu spielen, sich frei zu bewegen, zu basteln und zu werkeln, zu tanzen und zu singen, sich im Haus und im Freien aufzuhalten, um alle Erfahrungen machen zu können, die ein „glückliches Kind sein“ ausmachen.

Folgende Räume stehen dafür zur Verfügung:

  • Gruppenräume
  • Waschraum - Toilettenraum
  • Garderobe und Spielecke im Flur
  • Bastelwerkstatt
  • Kuscheloase
  • Turnraum im Nebengebäude und im Familienzentrum
  • Außengelände
  • angrenzendes Waldgebiet
  •  

6.1. Der Garten / Spielplatz

Der Kita steht ein großes Außengelände von ca. 1900m² zur Verfügung. Dieses hat eine bauliche Trennung um einen besseren Überblick auf die U3 Kinder zu haben. Auf dem Gelände sind Sitzmöglichkeiten, Sandkästen mit Sonnensegeln, ein Berg mit Rutsche, ein Matschtisch und ein Spielhaus. Im hinteren Teil befindet sich ein kleiner Gemüsegarten. Entsprechend der finanziellen Möglichkeiten gestalten wir zusammen mit den Eltern und Kindern dieses Außengelände.

6.2. Die Umgebung

Regelmäßig planen wir Ausflüge und Exkursionen in die nahe Umgebung. Beliebte Ausflugsorte sind u.a. das nahe gelegene Waldstück, das wir in wenigen Minuten zu Fuß erreichen können, das Ukranenland in Torgelow, der Tierpark und Strand in Ueckermünde.


7. Schwerpunkte der Einrichtung

7.1. Die Kinder im Zentrum

Kinder sind kleine Persönlichkeiten, in denen schon alles angelegt ist. Sie dürfen ihre Stärken entdecken und lernen mit ihren Schwächen umzugehen. Kinder möchten Freundschaften schließen. Sie dürfen sich in der Gemeinschaft der Gruppe einleben, damit sie Freude am Leben und Tun haben, sich ausprobieren können und Schutz, Geborgenheit und Wärme erfahren.                                

                                                                    

7.2. Die Rechte der Kinder

„Die Kinderrechte im Bewusstsein von

Fachkräften und als Thema der pädagogischen Arbeit.“

Die UN- Kinderrechtskonvention ist in einer Sprache formuliert, die Kinder nicht verstehen. Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Kinder mit diesen Rechten vertraut zu machen und didaktische Methoden für die Vermittlung von Kinderrechten zu entwickeln. So greifen wir auf kindgerecht formulierte Texte des KTK Bundesverband und der National Coalition zurück. Mit dieser Hilfe werden zusammen mit den Kindern eigene Formulierungen erstellt, mit denen sie die Sachverhalte so, wie sie diese verstanden haben, zum Ausdruck bringen. Kinder begreifen und internalisieren Sachverhalte am ehesten, wenn sie diese zu ihrer eigenen Beobachtungs- und Erfahrungswelt in Beziehung setzen können.

7.3. Partizipation

Im Kindergarten bedeutet Partizipation, dass die Kinder in Ereignisse und Entscheidungsprozesse, die das Zusammenleben betreffen, einbezogen werden. Die Kinder sollen lernen, ihre eigenen Ideen, Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern. Dadurch gewinnen sie Eigenständigkeit und Selbstvertrauen. Im gemeinsamen Entscheidungsprozess lernen Kinder weiterhin, einander zuzuhören und auch Kompromisse einzugehen.

Die Kinder können mitbestimmen bei:

-           Raumplanung und Gestaltung

-           Ernährung

-           Ausflügen

-           Angebote in der Kita

-           Zeitgestaltung

Des Weiteren gibt es in der ü3 Gruppe einen „Team Captain“. Dieser wird täglich neu von den Kindern gewählt und ist ein zusätzliches Bindeglied zwischen den Fachkräften und den Kindern.

„Wer wir sind, wer wir werden, ist bestimmt durch die Menschen,

die uns lieben.“ (Powell)

 

7.4. Ziele

Aus den Rechten eines Kindes ergeben sich für uns folgende Ziele:

 

 

7.5. Die Aufgaben der Erzieherinnen

Wir werden den Kindern:

  • einen geschützten, liebevollen Raum zum Wohlfühlen und des gegenseitigen Vertrauens bieten
  • bei der Wahl des Spieles, des Spielkameraden, des Spielorts und der Dauer des Spieles behilflich sein
  • ihr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken und sie in der Entwicklung zu einer selbständigen Persönlichkeit fördern

Folgende Bereiche fördern wir besonders:

 

à Bewegung:         wöchentliche Sport- und Spielangebote im Sportraum des

Nebengebäudes o. Familienzentrums

à Musik:                musikalische Früherziehung, Rhythmik, regelmäßige

gemeinsame Singkreise

 

à Sprache:             spezielle Sprachförderung - Zusammenarbeit mit Logopäden

à Vorschule:          tägliche Vorbereitung auf die Schule (durch Sport, Lernwerkstatt,                           „Unterricht“ etc.)

à Nachhaltigkeit: bewusster Umgang mit Menschen, Materialien, Natur

à Natur:                   erlebbar auf unserem Außengelände, mit unserem Gemüse-& Kräutergarten, sowie gestaltetem Spielbereich, in den umliegenden Wäldern, auf Ausflügen (Ukranenland, Tierpark, Strand etc.)

à Ernährung:         große Wertlegung auf eine gesunde und vollwertige

Ernährung

Bewirtschaftung des Beetes in unserem Außenbereich durch die Kinder – Ziehen von Gemüse

à Frische Luft:      täglicher Aufenthalt im Freien (wenn möglich)

7.6. Prioritäten

Wir fördern die Kinder individuell und ganzheitlich, d.h. in ihrem Wachsen an Seele, Leib und Geist. Die Selbständigkeit des Kindes wird gefördert, indem wir die Kinder dort unterstützen, wo noch Hilfe gebraucht wird, und uns zurückziehen, wo sie es selbst schaffen.

Wir befähigen die Kinder:

  • die Eigenverantwortung für ihr Handeln und Tun zu übernehmen
  • mit Konflikten umzugehen
  • durch Lob und Anerkennung zu wachsen
  •  

So lernen sie, sich und andere so anzunehmen, wie sie sind. Wir bieten ihnen die Möglichkeit, kreativ zu sein und sich auszuprobieren.

8. Mittel und Methoden pädagogischen Handelns

8.1. Das Spiel

"Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, so lang man klein ist - dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Innern, an die man sich halten kann." (Astrid Lindgren)

Als Freispiel bezeichnen wir den Zeitraum, in dem die Kinder frei über Spielart, Spielmaterial, Spieldauer, Spielpartner und Spielort entscheiden.

Das Spiel stellt die elementarste Lebens- und Lernform des Kindes dar.
Deshalb wird in unserer Einrichtung dem Freispiel ein hoher Stellenwert beigemessen. Besonderen Wert legen wir auf das Spielen in freier Natur. Spielen und Lernen sind keine Gegensätze, sondern eng miteinander verknüpft.
Freie Spielprozesse sind immer auch Lernprozesse, denn Kinder lernen in erster Linie durch freies Spielen.

So werden während des Spiels verschiedene Basiskompetenzen gefördert:

8.1.1. Personale Kompetenz

Die Förderung der personalen Kompetenz (Ich-Kompetenz) umfasst:

  • die Eigenwahrnehmung und die Befriedigung eigener Bedürfnisse (Was tut mir heute gut? Auf welche Form von Spiel habe ich Lust?)
  • die Entwicklung des Gefühls für Anspannung und Entspannung (In welchem Spiel finde ich nach einer Anstrengung wieder Ruhe und Entspannung?)
  • die Einschätzung eigener Stärken und Schwächen
  • die eigene Entscheidung womit, mit wem, wo, wie und wie lange gespielt wird
  • die Selbstverantwortung für das eigene Tun und die eigenen Entscheidungen
  • das freie Spiel mit eigenen Interessen, Wünschen, Ängsten und Phantasien

 

8.1.2. Sozialkompetenz

Die Förderung der Sozialkompetenz umfasst,

  • Kommunikation und Interaktion
  • Beachtung von Gruppenregeln
  • Begegnung mit Freunden
  • Konfliktlösung
  • Verantwortung für das eigene Tun
  • Positionierung innerhalb der Gruppe
  • Meinungsäußerung

8.1.3. Lernmethodische Kompetenz

Die Förderung der Lernmethodischen Kompetenz umfasst

  • ein Lernen durch Versuch, Irrtum und eigene Erfahrungen
  • Erfahrungen mit sich selbst, in der Gruppe und mit unterschiedlichen Materialien
  • Informationsbeschaffung und deren Vertretung
  • sich selbst Lernaufgaben und Ziele zu setzen
  • eigene Lernprozesse zu hinterfragen - Was kann ich schon gut? Was möchte ich noch lernen? Was könnte ich anders angehen?

9. Die Abläufe in der Kita

9.1. Ein Tag im Krippenbereich

Die Kinder essen und schlafen in ihren Räumlichkeiten. Erst wenn sie die nötige Reife erworben haben, wechseln sie in den Elementarbereich.

Der Garten, der durch eine Tür im Gruppenbereich direkt betreten werden kann, garantiert, dass die Kinder so oft wie möglich ins Freie gehen können. Unser Außengelände, der Sportraum im Nebengebäude oder auch im Familienzentrum und spezielle Holzmaterialien bieten eine Bewegungsvielfalt in jeglicher Form. Ein wöchentliches Rhythmikangebot (Bewegung zur Musik) besteht für alle Kinder, die laufen können.

Wöchentliche Angebote können dem aushängendem Wochenplan entnommen werden.

9.2. Die Eingewöhnung

Bei der Eingewöhnung der Krippenkinder orientieren wir uns an dem “Berliner Bildungsprogramm“. Es sieht eine vierwöchige Eingewöhnungsphase vor, in der sich ein Elternteil in der ersten Zeit mit seinem Kind zusammen im Bereich aufhält. Nach einer ca. einstündigen Phase in den ersten drei Tagen wird am vierten Tag (spätestens in der zweiten Woche) behutsam die erste Trennung anvisiert, die dann – je nachdem, wie die Kinder und Eltern die Trennung verkraftet haben – verlängert wird.

Wenn die Kinder in ihrer Entwicklung weit genug sind (meist so um das dritte Lebensjahr) werden sie sanft in den nächsten Bereich – den Elementarbereich – eingewöhnt.  

Die Eingewöhnung der Elementarkinder wird individuell gehandhabt. Da einige Kinder schon Erfahrungen durch Tagesgruppen o. ä. mitbringen werden, kann die Eingewöhnungszeit von einem Tag bis zu mehreren Wochen dauern.

9.3. Ein Tag im Elementarbereich

Gefrühstückt wird im Gruppenraum. Nach dem Morgenkreis findet ein festes oder freies Angebot statt, welches von Tag zu Tag unterschiedlich aussieht. Zudem bieten wir Projekttage über mehrere Wochen und Monate an. Verschiedene Ausflüge (auch ganztägig) gehören auch dazu.

 

10. Kooperationen/ Projekte

Wir bieten wöchentlich verschiedene Kooperationen in der Kita an, z. B. musikalische Förderung, Naturangebote durch das Forstamt Torgelow, Sportspaß im Bewegungsraum, Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Bundespolizei und Landespolizei, Erziehungs- und Alltagsberatung (monatlich), Jugend – Zahnpflege/ Prophylaxe, Physiotherapie, Ergotherapie und einiges mehr.

Über das Jahr verteilt finden im Elementarbereich verschiedene Projekte statt, an denen die Kinder über einen längeren Zeitraum in Gruppen ein- bis zweimal wöchentlich teilnehmen können.

Einmal im Jahr übernachten die älteren Kinder aus dem Elementarbereich in der Einrichtung, inklusive Schatzsuche und Frühstück am nächsten Tag.

11. Einbindung der Eltern / Elternbeirat


Wichtig sind uns der Austausch und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Müttern und Vätern. Deshalb laden wir regelmäßig zu Klönnachmittagen und Elterngesprächsrunden mit Themenschwerpunkten ein. Ein- bis zweimal im Jahr bieten wir den Eltern Entwicklungsgespräche an.

Wenn Ihr Kind in unserer Tageseinrichtung aufgenommen worden ist, können Sie dort für den Elternbeirat kandidieren. Dieser vertritt die Interessen der Eltern gegenüber den Fachkräften und dem Träger. So können sich pro Gruppe zwei Eltern in den Elternbeirat wählen lassen. Die einzelnen Funktionen im Elternrat legen die gewählten Mitglieder fest. Die Wahl wird in jedem Jahr, zwischen dem 15. August und dem 15. September stattfinden.

Der Kita- Elternrat trifft mehrmals im Verlauf des Jahres zusammen. Die Mitspracherechte umfassen beispielsweise:

  • • das Recht auf Informationen über alle die Einrichtung betreffenden Angelegenheiten durch Kita-Leitung und Träger
  • • die bauliche, einrichtungsmäßige und sächliche Ausgestaltung der Kindertagesstätte
  • • organisatorische und finanzielle Angelegenheiten
  • • der Umfang der Personalausstattung, die Einstellung und Kündigung von Fachkräften
  • • die Öffnungs- und Schließzeiten
  • • Kriterien für die Aufnahme von Kindern
  • • die Grundsätze der pädagogischen Konzeption
  • • die Jahresplanung
  • • zusätzliche pädagogische Angebote wie z.B. Sprach-, Musik- oder Schwimmkurse unter Mitwirkung externer Fachleute
  • • die Elternarbeit der Kindertageseinrichtung
  • • usw.

Dem Kita- Elternrat werden keine echten Entscheidungskompetenzen zugesprochen, da diese als unvereinbar mit der pädagogischen Eigenverantwortung der Fachkräfte und dem Entscheidungsrecht der Träger gelten. So hat der Elternbeirat nur ein Informations-, Anhörungs- und Beratungsrecht.

12. Qualitätssicherung und Fachberatung

Teamsitzungen finden 14tägig statt, in denen die pädagogische Arbeit ausgewertet, besprochen und geplant wird. Zudem werden regelmäßige Supervisionen und Fortbildungsveranstaltungen zur Unterstützung und Qualitätsentwicklung des Teams durchgeführt.

Die Fachberatung der Kita Waldwichtel ist eine organisationsbezogene, externe Dienstleistung, die qualitätsentwickelnd und –sichernd im System unserer Kindertageseinrichtung wirkt. Die Fachberatung soll den Träger und deren Fachkräfte

dabei unterstützen ein fachliches, organisatorisches und tragfähiges Angebot für unsere Kinder und deren Eltern zu schaffen und aufrechtzuhalten. Dieser Leistungsumfang ist im KiföG M-V §16, Absatz 1 -3 geregelt.

Die Kooperationsvereinbarung besteht mit:

Frau Simone Klopfleisch

päd. Fach und Praxisberatung für Kindertageseinrichtungen

www.paedagogik-gestalten.de

13. Beobachtung und Dokumentation

Beobachten ist kein Luxus. Beobachtungen und Dokumentationen sind Arbeitsgrundlagen für unsere pädagogischen Fachkräfte im Hinblick auf Begleitung und Unterstützung kindlicher Lern- und Entwicklungsprozesse.

Beobachtung und Dokumentation in unserer Kita:

Was heißt das? Es bedeutet, (auffälliges, wie auch unauffälliges) Verhalten, Entwicklung, (Selbst-)Bildungsprozesse, Lernbereitschaft, Wohlbefinden und nicht zuletzt soziale Bezüge zu anderen Kindern und zu Bezugspersonen zu sehen, wahrzunehmen, zu beschreiben und Handlungskonzepte daraus abzuleiten. Diese Dokumentation wird zusammen mit den Eltern bei Bedarf aber mindestens einmal im Jahr ausgewertet.

14. Familienergänzende Einrichtung/ Krabbelgruppe

Es besteht eine Kooperation zwischen dem Familienzentrum Torgelow und der KiTa Waldwichtel. Durch diesen direkten Austausch und der Vermittlung von Eltern können wir unsere familienunterstützende Arbeit besser gestalten und an Projekten, Workshops, sowie kreativen Angeboten teilnehmen. Des Weiteren bietet das Familienzentrum Torgelow eine Krabbelkruppe für zukünftige Eltern unserer Kita. Die Räumlichkeiten und die materielle Ausstattung können bei Sonderveranstaltungen mit genutzt werden. Für die zusätzliche Förderung einzelner Kinder (Ergotherapie, Frühförderung, Logopädie, Physiotherapie u.v.m.) stehen uns diese Räumlichkeiten ebenfalls zur Verfügung.

15. Zahnpflege

Selbstständige, regelmäßige Mundhygiene – von Kindheit an – ist eine wichtige Erziehungsaufgabe und oftmals eine echte Herausforderung für Eltern und Fachkräfte. Getreu dem Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ kommt es darauf an, dass Kinder das richtige Zähneputzen schon frühzeitig lernen. Spielerisch erlangen bei uns die Kleinsten ihre ersten Fähigkeiten mit einer Zahnbürste und Wasser. In der Elementargruppe kommt Kinderzahncreme dazu und es wird zum täglichen Ritual. Milchzähne verdienen die gleiche Beachtung wie die bleibenden Zähne. Sie haben eine wichtige Funktion und sind auch für die nachfolgenden Zähne von großer Bedeutung.

Wir stehen zusätzlich in enger Kooperation mit dem Kinder- und Jugendzahnärztlichen Dienst (KJZÄD). So werden Kontrollbesuche, bewusste Ernährung und Prophylaxe in den Kitaalltag integriert.

17. Vereinbarung zwischen Schule und Kita

Kinder werden bei uns nicht unterrichtet, sondern auf andere Art und Weise gefördert. Es geht darum, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Transition (Übergang) zwischen Kindergarten und Grundschule gelingt. So besuchen die Einzuschulenden in regelmäßigen Abständen die Grundschule und nehmen an Schnupperstunden teil. Lernwerkzeuge der Schule (z.B. LÜK Kasten) werden spielerisch in den Kitaalltag integriert. Die Lernvoraussetzungen werden bei einem Erfahrungsaustausch mit der Schule für jedes Schuljahr angepasst und an die Eltern weitergegeben. So entstehen einzelne Rollen (Schulkind, Eltern) im letzten Kita- Jahr. Rollen sind umso leichter zu erfüllen, je klarer und ausgesprochener die Erwartungen sind und je besser jeder Einzelne auf sie vorbereitet ist.

Eine Hortbetreuung ist in der Kita Waldwichtel nicht vorgesehen.

19. Kindeswohlgefährdung

 

Eine Kindeswohlgefährdung nach gesetzlichen Vorgaben des §1666 BGB liegt dann vor, wenn Kinder durch:

-           Misshandlung (körperlich oder seelisch),

-           Vernachlässigung (körperlich. seelisch, geistig)

-           oder durch sexuelle Gewalt

in ihrer körperlichen, seelischen oder geistigen Entwicklung gegenwärtig erheblich gefährdet sind, bzw. wenn Verletzungen und Schädigungen des Kindeswohl bereits eingetreten sind und die schädigenden Einflüsse fortdauern.

Sollte das Fachpersonal der Kita Waldwichtel davon Kenntnis erhalten, wird das sofortige Gespräch gesucht und eine insoweit erfahrende Fachkraft hinzugezogen. Es besteht eine „Vereinbarung zur Wahrnehmung des Schutzauftrages“ gemäß §8a SGB VIII mit dem Jugendamt. In dieser Vereinbarung ist die Vorgehensweise bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung festgehalten. Die insoweit erfahrende Fachkraft ist kein Mitglied im Verein Hilfen zur Erziehung e.V. und wird extern gestellt. Da wir einen Schutzauftrag gegenüber den Kindern haben, werden wir jedem Verdacht unverzüglich nachgehen.

Stand: 06.2020

 

[1] www.kneipp.de

[2] Pädagogischen Ansatz „Haus der kleinen Forscher“